ESV-Münster 1927 e.V

Eisenbahner Sportverein

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Vereinschronik

31.01.1927

Gründung des Reichsbahn-Sportvereins Münster im Lokal Sebon (heute Münsterländer Hof) an der Hammer Straße.

16.01.1927

Erstes Fussballspiel des RSM gegen RSV Essen auf dem Platz des SC Münster 08.

24.05.1927

Erste Mitgliederversammlung im Lokal Mittrup, Engelstraße. Die Fussballabteilung wird Mitglied im WSV. Der alte Preußenplatz bei Münstermann wird gepachtet.

01.09.1927

Eine Tischtennisabteilung wird gegründet.

20.04.1928

Die Tennisabteilung nimmt bei Münstermann auf zwei Plätzen ihren Spielbetrieb auf.

01.07.1928

Endspiel um die Deutsche Reichsbahn-Fussballmeisterschaft in Jena. RSM - RSV Gleititz 0:3.

25.09.1928

Dem RSM wird das Gelände längs der Hammer Eisenbahnstrecke zum Bau eines eigenen Sportplatzes zur Verfügung gestellt.

28.07.1929

Erste Jugendwanderung des RSM in die Baumberge.

26.10.1929

Ein handballsportliches Ereignis für Münster: Der RSM veranstaltet das 1. Westfälische Handball-Pokalturnier.

04.05.1930

Die Damen-Handballmannschaft erkämpft sich in Eishausen die Westfalenmeisterschaft.

18.05.1930

Die Kegelabteilung wird Klubmeister von Münster und dem Münsterland.

10.07.1930

Einweihung von vier Tennisplätzen auf dem neuen Sportgelände am Geister Landweg.

12.04.1931

Die 1. Handballmannschaft der Männer wird Bezirksmeister.

01.07.1931

Einweihung der neuen Sportplatzanlage am Geister Landweg.

01.08.1933

Die neue vereinseigene Turnhalle am Ostausgang des Hauptbahnhofs ist fertiggestellt und zur Benutzung freigegeben.

20.08.1934

Sportkamerad Lehmacher wird 1. Vorsitzender an Stelle des nach Essen versetzten langjährigen Vereinsvorsitzenden Adolf Räuker.

15.12.1934

Die neuen Schießstände werden ihrer Bestimmung übergeben.

17.03.1935

Die A-Jugend wird Meister der Jugendfussballklasse.

24.03.1935

2. Platz für den RSM bei den Gaumeisterschaften im Tischtennis.

06.10.1935

Lange wird in Osnabrück Bezirkskegelmeister auf Bohle.

01.04.1936

Grundsteinlegung des Sportheims.

09.05.1937

Tischtennisturnier in der Halle Münsterland. In sämtlichen gemeldeten Klassen belegt der RSM die ersten Plätze.

06.06.1937

Sternasky wird Stadtmeister im Tennis.

06.07.1939

Lange bester Einzelkämpfer der Deutschen Mannschaft beim Kegel-Länderkampf Deutschland - Belgien in Saarbrücken.

21.07.1940

Die Mannschaft Lange, Goldkuhle, Reul wird Deutscher Mannschaftsmeister auf der Bohlenbahn in Halle/Saale.

1940

Die Frauen-Handballmannschaft wird Westfalenmeister.

1941

Die Frauen erringen wieder die Westfalenmeisterschaft und belegen bei den Deutschen Meisterschaften den 3. Platz.

1941 - 1945

Durch den Krieg werden viele Sportkameraden zum Kriegsdienst einberufen. Zwar kann der Spielbetrieb anfangs noch mit Mühe und Not aufrecht erhalten werden, aber ab 1942 - 1945 ruht fast das ganze Vereinsleben. Durch die vielen Bombenangriffe auf Münster versank auch die Sportanlage und die Turnhalle in Schutt und Asche.

September 1945

1. Versammlung zur Wiedergründung des RSM. Josef Stuer wird 1. Vorsitzender. Die Fussballabteilung nimmt mit einer Mannschaft wieder an den Meisterschaftsspielen teil.

März 1946

In der Jahreshauptversammlung übernimmt Walter Nölting den Posten des 1. Vorsitzenden.

März 1948

Die Jahreshauptversammlung wählt Joseph Lehmacher zum 1. Vorsitzenden.

April 1948

Die RSM-Handballfrauen werden "Westfälischer Pokalmeister".

April 1949

Die Handballfrauen werden wieder Westfalenmeister.

September 1949

Der RSM gründet eine Gymnastik-Abteilung für Frauen.

November 1949

Einweihung der neuen Kegelsporthalle des RSM mit zwei Scheren- und einer Bohlenbahn.

März 1951

In der Jahreshauptversammlung wird Sportkamerad Hans Müller zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Lehmacher wird einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

September 1952

Die 1. Handballmannschaft der Frauen ist in die Landesliga aufgestiegen.

April 1953

Wiederbegründung der Tennisabteilung. 50 Mitglieder nehmen den Spielbetrieb auf. 3 wiederhergerichtete Plätze stehen zur Verfügung.

April 1955

Die Tennisabteilung kann ihr neues Tennisheim in Betrieb nehmen.

Mai 1955

Die Frauen-Handballmannschaft wird Westdeutscher Meister.

April 1956

2 weitere Tennisplätze werden eingeweiht.

März 1957

Sportkamerad Dropmann wird 1. Vorsitzender. Sein Vorgänger Hans Müller übernimmt die Bezirkssportleitung.

April 1957

Gründung einer Wanderabteilung.

Juli 1958

Ein neuer Nebenplatz (Nordplatz) wird seiner Bestimmung übergeben.

März 1959

Ernst Brisken wird 1. Vorsitzender.

Mai 1959

Die 1. Fussballmannschaft wird Vizemeister in der Landesliga.

Mai 1960

Die 1. Fussballmannschaft schafft den Aufstieg in die höchste Amateurklasse - die Verbandsliga Westfalen.

April 1961

Der RSM erhält den neuen Vereinsnamen "Eisenbahner Sportverein Schwarz-Weiß Münster 1927 e.V."
(ESV Münster)

Februar 1962

Am 14. Februar wird in einem Festakt die neue Sporthalle eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

Februar 1962

Internationales Tennisturnier in der neuen Sporthalle.

April 1962

Der ESV richtet die Deutschen Eisenbahner-Hallenhandballmeisterschaften aus. Unter 16 Mannschaften wird der ESV fünfter.

Mai 1962

Die Handballfrauen werden wieder Westfalenmeister und Vizemeister von Westdeutschland.

Juni 1964

Sportkamerad Plamer wird Deutscher Meister im Kegeln. (Seniorenklasse)

Januar 1967

Wiedersehensfeier zu Beginn des 40-jährigen Vereinsjahres mit allen Mitgliedern aus der Gründerzeit.

1967

Offizielle Freigabe der Sportstätte Schmittingheide.

1970

Bei den Stadtmeisterschaften im Tennis gehen alle Titel an den ESV. Im Kegeln werden die A-Senioren Deutscher Eisenbahner-Meister und Gaumeister.

1972

Sportkamerad Werner Paladey wird 1. Vorsitzender im ESV. 2 Tennisplätze und 1 Fussballplatz werden mit Flutlicht ausgerüstet. Sportkameradin Krug erkämpft sich bei den Westdeutschen Meisterschaften im Kegeln die Goldmedaille.

1973

Gründung einer Schießsportabteilung. Der Damen-Kegelnmannschaft gelingt der Aufstieg in die höchste deutsch Klasse.

1974

Erneuter Titel eines Westdeutschen Meisters der Keglerinnen. Martina Setzkorn wird im Tennis-Einzel Westdeutsche Meisterin und erringt bei den Deutschen Meisterschaften den 2. Platz.

1976

Die Leichtathletin Regina Schick wird auf Grund ihrer guten Leistung zur Sportlerin des Jahres in Münster gewählt.

1977

Die Kegelsporthalle hat nach erfolgtem Umbau jetzt 4 Scherenbahnen. Im Südgelände der ESV-Sportanlage kann ein 4. Fussballplatz in Benutzung genommen werden.

1978

Die Leichtathletikabteilung erstellt in Eigenleistung eine Crosslaufstrecke auf dem ESV-Gelände an der Siemenssstraße.

1979

Die Kegelabteilung stellt mit Margret Krug und Agnes Baum den Deutschen Vizemeister der Damen-Senioren-Mannschaften. Der A-Jugendliche Martin Großkopff wird in München über 3.000 m Deutscher Vizemeister der Leichtathleten.

1980

Margret Krug wird Deutsche Meisterin im Kegeln der Damen-B-Klasse. Martin Großkopff wird in Mainz Deutscher Juniorenmeister im Crosslauf und sichert sich auf der Bahn-Langstrecke über 5.000 m den 3. Platz. Karl-Heinz Jung erreicht bei den Europameisterschaften der Senioren in Helsinki über 5.000 m in der Klasse M 45 ebenfalls einen 3. Platz.

1981

Die 1. Damen-Handballmannschaft steigt in die Regionalliga auf. Diesmal belegt der Leichtathlet Großkopff bei den Deutschen Crossmeisterschaften der Junioren in Berlin den 3. Platz, auf der Bahn springt ein 2. Platz über 5.000 m heraus.

1982

Umfangreiche Baumaßnahmen an Sportheim, Sporthalle und den Wohnungen sowie der Neubau von 2 Garagen werden abgeschlossen. Die 2. Damen-Handballmannschaft steigt in die Landesliga auf. Die Kegelabteilung richtet die Deutschen Meisterschaften des VDES aus. In Neuss wird Großkopff wiederum Deutscher Juniorenmeister im Crosslauf.

1984

Die Kegler erreichen mit der Damen- und Herrenmannschaft den rang eines Deutschen Vizemeisters. Die Leichtathleten gründen mit Handorf und Kinderhaus eine Volkslauf-Union und organisieren den 1. Volkslauf "Rund um den Allwetterzoo".

1985

Die Leichtathleten holen 2 Deutsche Meisterschaften, 2 Deutsche Vizemeisterschaften und 1 Deutsche VDES-Meisterschaft. In der Kegelabteilung wird Fritz Störing mit 70 Jahren "Deutscher Eisenbahner-Meister" der C-Senioren. Die Damenmannschaft kehrt in die Gauliga zurück. Die 2. Handballmannschaft der Frauen steigt in die Verbandsliga auf.

1986

Die 1. Mannschaft der Fussballsenioren steigt in die Kreisliga A auf. Die Leichtathleten werden mit ihrer Frauenmannschaft (Gudrun Mrusek, Gabriele Wehr, Regina Schiek) in Bad Oldesloe Deutscher Vizemeister im 25 km-Straßenlauf. Die Fussballjugend veranstaltet das größte Hallen-Fussballturnier in Münster. Im Dezember nehmen 86 Jugendmannschaften an den verschiedenen Turnieren teil.

1987

Die Leichtathletikabteilung veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Hochschulsport der Universität Münster den 1. Citylauf durch Münsters Innenstadt. Regina Schiek freut sich über ihren 3. Platz in der Senioren-Klasse W 50 bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Bad Harzburg.

1989

Herbert Blank erringt bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften in Scheeßel in der Klasse M 50 die Goldmedaille über 400 m; über 800 m belegt er den 2. Platz. Der A-Jugendliche Antonio Balbino erlangt den Deutschen Meisterschaften in Dortmund über 5.000 m den 3. Rang.

1990

Erneuerung der Kegelbahn-Technik des ESV. Erste Kontakte der Fussball-Jugendabteilung mit dem dänischen Verein Fremad Norhalne. Antonio Balbino holt sich in Göttingen im Rahmen der Deutschen Juniorenmeisterschaften über 10.000 m den 3. Platz.

1991

Familie Reismann übernimmt das ESV-Sportheim.

1994

Umbau der ESV-Kegelhalle.

1995

Bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften über die Halbmarathon-Distanz in Rheinzabern belegen die Leichtathletinnen Petra Schmiemann, Elisabeth Hilland und Claudia Götz den 2. Platz in der Wettkampfklasse W 30/35. Der längjährige Fussball-Obmann Adolf Friedlein übergibt seinen Posten an Peter Hein.

1996

Die B-Junioren der Fussballabteilung werden Hallen-Stadtmeister, die A-Junioren erreichen den 3. Platz. Jugendfussballer nehmen erstmalig an einem Austausch mit dem polnischen Fussballverein Polonia Bytom in Polen undMüsnter teil. Trotz der schlagartigen Abmeldung von 13 Fussballern aus der 1. Mannschaft wird ein gesicherter Tabellenplatz in der Kreisliga A geschafft.

Fortsetzung folgt!
 
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